Viele Anwendungen müssen unter Linux, Windows, macOS, Android oder im Web funktionieren. Das zuverlässig zu erreichen, erfordert mehr als die Wahl eines Frameworks — entscheidend ist, wie die Software intern strukturiert ist.

Der Fokus liegt darauf, systemspezifische Aspekte von der Kernlogik zu trennen, damit Software an unterschiedliche Umgebungen angepasst werden kann, ohne Performance oder Wartbarkeit zu opfern.

Wo das wichtig ist

Typische Einsatzfälle sind interne Werkzeuge, Gerätemanagementsysteme, Multimedia-Anwendungen und Software, die sowohl in Desktop- als auch in Embedded-Umgebungen laufen muss.

Typische Systeme, die wir entwickeln

Anwendungsarchitektur
  • Entwurf portabler Kernsysteme mit klarer Trennung der Verantwortlichkeiten
  • Konsistentes Verhalten über Plattformen hinweg erhalten
  • Plattformspezifische Funktionen integrieren, wo sie benötigt werden
Benutzeroberflächen
  • GUI-Entwicklung (Qt, wxWidgets, ImGui)
  • Leichtgewichtige und eingebettete UI-Ansätze
  • Konsistente Interaktionsmodelle über Plattformen hinweg
Portierung und Modernisierung
  • Portierung von Legacy-Software (C/C++/Pascal/Java)
  • Anpassung von Anwendungen an moderne Plattformen, einschließlich WebAssembly
  • Verlängerung von Software-Lebenszyklen ohne vollständige Neuentwicklung
Performance und Systemintegration
  • Leistungsfähige Netzwerk- und Multimedia-Komponenten
  • GPU-Beschleunigung (OpenCL, CUDA), wo sinnvoll
  • Plattformübergreifende Interaktion mit Geräten und Firmware
Build und Deployment
  • Plattformübergreifende Build-Systeme (CMake)
  • Cross-Compilation und reproduzierbare Builds
  • Integration mit Backend-Diensten und APIs
Plattformübergreifende Software funktioniert am besten, wenn Portabilität in die Architektur eingebaut ist — nicht nachträglich ergänzt wird.

Was das in der Praxis bedeutet

Das Ergebnis ist Software, die sich in unterschiedlichen Umgebungen konsistent verhält und dennoch plattformspezifische Optimierungen erlaubt, wo sie gebraucht werden. Das reduziert Doppelarbeit, vereinfacht Wartung und vermeidet Fragmentierung zwischen verschiedenen Versionen derselben Anwendung.

Statt vollständig auf schwere Frameworks angewiesen zu sein, bleibt das System flexibel — und kann an neue Plattformen, einschließlich webbasierter Umgebungen, angepasst werden, ohne grundsätzlich neu entworfen werden zu müssen.